Auf dem Weg: Das deutsche Down-Sportlerfestival. Fotografie von Ferhat Bouda
Raumplanung und Navigation – in einfacher Sprache
Die Ausstellung ist in einem hellen Raum. Der Raum liegt direkt neben dem Foyer vom Museum. Vom Museumseingang kannst du eine Leitlinie am Boden folgen. Folge der Linie bis sie das erste Mal nach rechts führt. Biege nach rechts ab. Der Raum ist rechts.
Du kannst selbst entscheiden, wie du durch die Ausstellung gehst. Diese Beschreibung führt dich einmal im Uhrzeigersinn durch den ganzen Raum.
An der offenen Tür hängt ein großes Plakat.
Auf dem Plakat ist ein Foto von einer Sportlerin.
Man sieht ihr Gesicht durch eine Glas-Scheibe.
Auf dem Plakat steht:
„Auf dem Weg“
Das deutsche Down-Sportlerfestival
Eine Ausstellung mit Fotos von Ferhat Bouda
Darunter steht ein Text über die Ausstellung:
Die Fotos zeigen drei junge Sportlerinnen und Sportler.
Sie machen mit beim Deutschen Down-Sportlerfestival.
Die drei heißen: Lara Bleser, Svea Glaß und Edgar Vdovenko.
Die Fotos zeigen sie zu Hause bei ihren Familien.
Die Fotos zeigen sie beim Sport im Verein.
Die Fotos zeigen sie bei Trainings-Lagern vor dem Festival.
Und die Fotos zeigen sie beim Festival selbst.
Unter dem Text ist ein QR-Code.
Da sind auch IBAN und BIC Nummern.
Damit kann man Geld an das Festival spenden.
Über der Türklinke hängen drei fühlbare QR-Codes. Die Codes führen zur Raumbeschreibung in Deutsch, Einfacher Sprache und Englisch.
Weg durch den Raum
Wenn du durch die Eingangstür kommst, gehst du geradeaus weiter.
Wenn du einen Langstock benutzt, kannst du die Spitze vom Stock an der Wand entlangführen. So findest du deinen Weg.
An der Wand links von dir hängen große Fotos von Ferhat Bouda.
10 Fotos zeigen Edgar. Edgar ist ein junger Sportler mit Downsyndrom.
Man sieht Edgar beim Sport in der Sporthalle, zu Hause und unterwegs.
Neben den Fotos hängt ein Plakat mit Text. Der Text erzählt von Edgar.
Text: Edgar ist 17 Jahre alt. Er geht in die 11. Klasse. Edgar macht sehr gern Sport. Das macht er schon sein ganzes Leben. Mit drei Jahren hat er angefangen. Er war nicht in einer inklusiven Sport-Gruppe. Aber es hat trotzdem super geklappt. Später ist Edgar in die Musik-Schule gegangen. Da hat er Tanzen gelernt. Er hat Tanzen sehr gern. In seiner Tanz-Klasse waren zehn Jungen. Später sind sie bei einem großen Tanz-Wettbewerb in Bonn dabei gewesen. Das war erst der Anfang: Mit zehn Jahren hat Edgar in der Oper in Leipzig getanzt. Im Stück „Der Nussknacker“. Bei der ersten Vorstellung ist ihm ein Schuh runtergefallen. Er konnte damals noch keine Schnür-Senkel binden. Darum hat er die anderen Tänzer um Hilfe gebeten. Die haben seine Mama und seinen Papa gespielt. Später war Edgar in einem Breakdance-Studio. Er war bei mehreren inklusiven Sport-Festen dabei. Dann hat er beim Tanz-Wettbewerb von Special Olympics mitgemacht. Edgar hat gewonnen. Er hat die Gold-Medaille bekommen. 2025 hat Edgar noch etwas Neues probiert: Gerät-Turnen.
Gehe weiter an der Wand entlang.
An der Wand gegenüber von der Eingangstür hängen Fotos von Lara.
Lara ist eine junge Sportlerin mit Downsyndrom.
9 Bilder sind in verschiedenen Größen. Sie zeigen Lara beim Sport und mit ihren Freunden und ihrer Familie.
Ein Text neben den Bildern erzählt ihre Geschichte.
Text: Lara ist sieben Jahre alt. Sie kommt aus Herdorf. Lara geht in die 2. Klasse. Für Lara ist Familie sehr wichtig. Sie sagt: „Meine Familie ist für mich das Allerwichtigste.“ Familie bedeutet für Lara: Zusammenhalten. Gemeinsam lachen. Sich umarmen. Abenteuer erleben. Und sich so lieben, wie man ist. Laras großes Vorbild ist ihre große Schwester Marie. Die beiden haben viele gleiche Hobbys. Und sie mögen beide Musik sehr gern. Auch ihr großer Bruder ist Lara sehr wichtig. Lara mag ihre Familie sehr. Manchmal ist Lara wie der kleine „Chef“ in der Familie. Oft denkt sie gut mit. Morgens wacht sie als Erste auf. Dann weckt sie alle anderen. Das macht sie liebevoll. Außerhalb der Familie sind ihre zwei besten Freundinnen sehr wichtig: Aurora und Klara. Mit den beiden macht Lara viel Spaß und Quatsch. Die drei gehen zusammen in einem Verein tanzen. Zu Hause übt Lara die Tanz-Schritte noch lange. Bis alles richtig sitzt.
Wenn du weitergehst, findest du große Fenster.
An den Fenstern hängen Bilder von einer jungen Sportlerin. Sie heißt Svea.
9 Bilder von Svea zeigen nach innen in den Raum. Man sieht sie beim Klettern, beim Ballspielen und zu Hause.
Ein Text erzählt von Svea.
Text: Svea ist 24 Jahre alt. Sie sagt über ihre Kindheit und Schul-Zeit: „bunt und vielfältig“. Sie war in einer inklusiven Kita. Dann war sie auf einer Montessori-Schule. Danach war sie auf einer weiterführenden Schule. Heute arbeitet Svea in „Carlis Kaffeerösterei“. In ihrer Freizeit bewegt sie sich viel. Svea ist ein großer Fußball-Fan. Sie findet Bayern München und RB Leipzig toll. Svea schwimmt gern. Sie fährt viel Fahrrad. Im Winter geht sie Langlauf. Ihre größte Leidenschaft ist Cheerleading. Svea ist mit ganzem Herzen Cheerleaderin. Jetzt gibt sie ihr Wissen weiter. Sie ist Assistenz-Trainerin für andere Cheerleaderinnen und Cheerleader. Sie trainiert gern mit der Gruppe. Dabei will sie immer besser werden. Svea ist ein sehr positiver Mensch. Das zeigt sie in ihrer Familie. Bei der Arbeit. Beim Sport. Und auch im Urlaub in Südtirol auf der Skipiste und beim Après-Ski. Svea freut sich auf jeden neuen Tag und auf alles, was kommt!
An der Glasscheibe hängen 6 Bilder. Dort ist auch das Logo vom Deutschen Down-Sportlerfestival. 4 der Bilder sind auch drinnen zu sehen. 2 Bilder zeigen Lara und Edgar mit anderen Personen.
Dort steht auch der Titel der Ausstellung: „Auf dem Weg“. Diese Bilder zeigen nach außen in die B-Ebene der Hauptwache.
Wenn du weiter an der Leiste am Boden entlang der Fensterfront gehst, kommst du zur letzten Wand. Diese Wand ist neben der Eingangstür.
An dieser Wand ist ein großes Bild. Es zeigt mehrere Kinder mit Klettergurten an einer Kletterwand in einer Halle.
Hilfe im Raum
Das Team vorne im Foyer hilft dir auch gerne mit genaueren Beschreibungen von den Bildern.
Wenn du mehr Hilfe im Raum brauchst, sprich gerne das Besuchsservice-Team im Foyer an.
Eine Ausstellung des DIALOGMUSEUMs in Kooperation mit dem Deutschen Down-Sportlerfestival. Gefördert von der Stabsstelle Stadtmarketing.
Copyright der Bilder: Ferhat Bouda
Förderer:


