PÄDAGOGISCHES BEGLEITMATERIAL

Fast 70 Prozent aller Besucher des DialogMuseums sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Diese besuchen das Museum meist im Klassenverband oder in Gruppen. Eine Besucherumfrage Anfang 2016 zeigte, dass nur die Hälfte der jungen Besucher vorbereitet ins Museum kommen und nur etwa 10 Prozent der Pädagogen das bislang vom DialogMuseum bereitgestellte pädagogische Material zur Vor- oder Nachbereitung nutzen.
Das hat das DialogMuseum zum Anlass genommen, sein pädagogisches Begleitmaterial für Schülerinnen und Schüler komplett zu überarbeiten, zu verschlanken und zu aktualisieren. Denn je intensiver ein Besuch vorbereitet wird, umso nachhaltiger wirkt das Erlebnis des Dialogs im Dunkeln.

Das Infomaterial kann ab sofort hier kostenfrei heruntergeladen werden:

> pdf download Pädagogisches Begleitheft Dialog im Dunkeln


Was ist neu am Pädagogischen Begleitheft?

Das Begleitmaterial richtet sich speziell an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6-10, d.h. an die Zielgruppe, die im Museum den größten Anteil ausmacht. Die 24-seitige Kopiervorlage enthält Aufgaben, Buchempfehlungen und weiterführende Links zum Thema „Leben und Umgang mit Sehbehinderung“. Das neue pädagogische Begleitheft wurde gemeinsam mit „Dialog im Dunkeln – Hamburg“ entwickelt.

Das neue pädagogische Begleitmaterial ist barrierefrei – das heißt, durch die Online-Version können blinde Menschen auf das komplette Material zugreifen. Im Besonderen gibt es für visuelle Elemente Bildbeschreibungen und das Navigieren im Text ist möglich.

Das Infomaterial kann auch kostenfrei von der Website der Schwesterausstellung in Hamburg www.dialog-im-dunkeln.de heruntergeladen werden.

Im DialogMuseum Frankfurt sowie im Dialog im Dunkeln in Hamburg kann die Printausgabe gegen eine Schutzgebühr von 5,00 Euro käuflich erworben werden.

Der kostenlose Service will Lehrkräften die Vor- und Nachbereitung vereinfachen und Schülern ein einprägsames Erlebnis ermöglichen.

Ermöglicht wurde die Neuauflage durch die großzügige Unterstützung der randstad stiftung und der Friederichs Stiftung. Ihnen gilt unser besonderer Dank!

 

Hintergrund

Die randstad stiftung engagiert sich seit 2005 mit bildungs- und berufsbezogenen Projekten für die Arbeitskultur. Sie fördert die Interaktion von Wissenschaft und Praxis. Sie will dazu beitragen, die Arbeitskultur menschlicher zu gestalten und Öffentlichkeit wie Gesellschaft für die Zukunft von Bildung und Arbeit zu sensibilisieren.

Auf Basis der beiden Leitthemen Durchlässigkeit der Lern- und Arbeitswelt sowie Wertigkeit und Bewertung von Arbeit unterstützt und begleitet sie Projekte, um Übergangsphasen von Lernen und Arbeiten zu gestalten, neuen Karrierewegen auf die Spur zu kommen und die barrierefreie Teilhabe von Menschen in Bildung und Beruf voranzutreiben.

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Die Friederichs Stiftung wurde 1991 gegründet. Das Stifterehepaar Gisela und Heinz Friederich hat die Stiftung im Bewusstsein ihrer Familientradition und in der Verantwortung als Frankfurter Bürger errichtet. Das Stifterehepaar verfolgte als langjähriges Sammlerpaar das Kunstgeschehen in der Stadt Frankfurt. Ihm lag die Förderung der zeitgenössischen Kunst und junger Künstler immer am Herzen. Auch für die berufliche Aus- und Fortbildung junger Menschen im Karosserie- und Fahrzeugbau hatte sich Heinz Friederichs immer eingesetzt. Schließlich haben sich die Stifter auch um soziale Unterstützungen in der Stadt bemüht. So wurden diese Bereiche bewusst zu den Zwecken der Stiftung gemacht.

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