Blog

Wertbeitragsanalyse

v.l.n.r. T. Richter (Gesellschafter DM), Dr. B.Krostewitz (pwc), Dr. U. Störk (pwc), K.Kletzka (geschäftsführende Gesellschafterin DM), M. Schäfer (Geschäftsführer DM), S. Scheck (pwc), Dr. H. Himmel (pwc)

v.l.n.r. T. Richter (Gesellschafter DM), Dr. B.Krostewitz (pwc), Dr. U. Störk (pwc), K.Kletzka (geschäftsführende Gesellschafterin DM), M. Schäfer (Geschäftsführer DM), S. Scheck (pwc), Dr. H. Himmel (pwc)

Welchen Wertbeitrag leistet das DialogMuseum für die Gesellschaft und die Stadt Frankfurt am Main?

Das DialogMuseum, in dem seit mehr als 9 Jahren blinde und sehbehinderte Menschen Besucher durch komplette Dunkelheit führen, schreibt nach zwei schwierigen Jahren und hartem Sparkurs endlich wieder schwarze Zahlen. Neben dieser frohen Nachricht konnten auf der diesjährigen Pressekonferenz weitere positive Botschaften verkündet werden. Vorgestellt wurde auch eine Analyse der renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG. Ziel der Untersuchung war nicht weniger als die Identifizierung und Quantifizierung von Wertbeiträgen des DialogMuseums für die Gesellschaft und die Stadt Frankfurt. Die Fragestellung lautete: Wird das DialogMuseum seinem Anspruch gerecht, Akzeptanz für behinderte und sozial benachteiligte Menschen zu wecken und deren gesellschaftliche Integration voranzutreiben? Die Antwort lautet einhellig JA!

Die beiden PwC-Berater Dr. Holger Himmel und Dr. Andreas Krostewitz haben über mehrere Monate (pro bono) den gesellschaftlichen Mehrwert des DialogMuseums analysiert. Dazu wurden zahlreiche Statistiken und Studien ausgewertet, um die Kenngröße gesellschaftlicher Mehrwert (u.a. Social Return on Investment) zu bestimmen. Die Analyse bescheinigt dem DialogMuseum nun, dass jeder Euro, der in das Museum investiert wird (ob über Ticketeinnahmen, staatliche und städtische Mittel oder Fundraising/ Sponsoring) einen Brutto-Wertbeitrag von 3,39 Euro für die Stadt und die Gesellschaft erzielt. Gekommen sind die Berater von PwC auf den Wert, in dem sie die verschiedenen Funktionen des DialogMuseums untersucht haben. Der Wertbeitrag erschließt sich vor allem aus den vier Hauptfunktionen des DialogMuseums: Beschäftigung, Bildung, Sensibilisierung für die gesellschaftliche Anerkennung von Inklusion und Tourismus. So ist das DialogMuseum bspw. jährlich ein Anziehungspunkt für ca. 19.000 in- und ausländische Touristen. Im Ergebnis kann das DialogMuseum somit dazu beitragen, dass über die Eintrittsgelder hinaus zusätzliche Bruttoumsätze in Höhe von 740.000 Euro pro Jahr für die lokale Wirtschaft entstehen, die durch Touristen in Form von Verpflegungs-, Übernachtungs- und sonstigen Konsumausgaben getätigt werden.
Auch beim Thema Bildung können die Berater von PwC einen relevanten Wertbeitrag transparent machen. Da das Erlebniskonzept des DialogMuseums das Thema Inklusion und Diversität auf besonders effektive – d.h. mit einer ganzheitlichen, den Besucher mit einbeziehenden – Art und Weise vermittelt, zeigen die Berechnungen, dass jeder Besucher für einen durchschnittlichen Eintrittspreis von 11,67 Euro im Ergebnis Bildung im Wert von 19 Euro erhält.

Klara Kletzka (GF DialogMuseum), Dr. Holger Himmel (PwC) während der Pressekonferenz

Klara Kletzka (GF DialogMuseum), Dr. Holger Himmel (PwC) während der Pressekonferenz

Wir danken der PricewaterhouseCoopers AG für die Wertbeitragsanalyse, die im Rahmen eines pro-bono-Projektes für das DialogMuseum erstellt wurde.

> pdf Ergebnisse der Wertbeitragsanalyse DialogMuseum von PwC Frankfurt

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.